Untergründe

1. der offenporige Holzanstrich

Die Holzmaserung und die Poren bleiben hier je nach Dicke sichtbar. Farbige Lasuren verstärken die dekorative Wirkung der natürlichen Maserung. Da die Farbintensität jedes Mal anders ausfällt, ist Vorsicht geboten.

TIPP: Erst einen Probeanstrich vornehmen. Im Zweifelsfall eine schwächer getönte Lasur wählen.

2. der deckende Holzanstrich, der das Holz wasserfest versiegelt

Hier ist das Ziel, eine möglichst perfekte, glatte Oberfläche zu erhalten. Dazu ist ein systematischer Anstrichaufbau in mehreren Schichten notwendig:

  • erst die nötige Vorbehandlung (z. B. Reinigung und Schleifen)
  • dann eine Grundierung, die das Holz sättigt und die folgenden Anstriche verankert

TIPP: Damit eine Graubildung durch UV-Strahlen verhindert wird, empfehlen wir für die Verwendung von Klarlack im Außenbereich nur UV-beständigen Lack.

 

Bitte beachten Sie, dass…

  • nur Holz, das durch und durch trocken, natürlich sauber und glatt ist, gestrichen werden sollte
  • sich im Außenbereich ein zusätzlicher Holzschutz (gegen Schädlinge und Schimmel) empfiehlt
  • beim Auffrischen alter Holzanstriche unbedingt eine Vorbehandlung notwendig ist
  • alte Holzanstriche, die sehr dick verkreidet oder verwittert sind, vor einem Neuanstrich entfernt werden müssen
  • sich zum Spachteln von Flächen ein so genannter Japanspachtel (mit scharf geschliffenen Kanten), für Löcher und kleine Risse ein Stielspachtel empfiehlt
  • zwischendurch Schleifen und Staub entfernen das Wichtigste ist, um eine saubere Oberfläche zu erhalten (Holz wird mit Sandpapier-Körnungen zwischen 120 und 360 geschliffen)
  • sich für herkömmliche Kunstharzlacke klassische Ringpinsel am besten eignen (Zubehör: Pinselreiniger und Terpentinersatz)
  • sich für Lasuren Flächenstreicher empfehlen
  • weder Abbeizen noch Abbrennen einen alten deckenden Anstrich restlos aus dem Holz beseitigen (wer wieder „rohes Holz“ haben möchte, muss sein altes Möbelstück in einem Spezialbetrieb ablaugen lassen)

Arbeitsstufen:

  • Rost mit einer Drahtbürste oder grobem Sandpapier entfernen
  • Fettspuren mit einem Lösungsmittel entfernen
  • Grundierungen gegen Rost und Korrosion aufbringen
  • wenn nötig, Untergrund mit feinem Sandpapier glätten
  • sofort mit Metall-Endanstrich beginnen

TIPP: Heizkörper können mit jedem üblichen farbigen Lack gestrichen werden. Nur weißer Lack kann durch Hitze vergilben. Dafür gibt es speziellen Heizkörperlack.

  • bei „gutem“ Untergrund genügt ein satter Endanstrich
  • bei losem Putz muss erst der Untergrund verfestigt werden (dazu gibt es lösungsmittelhaltige und wasserverdünnbare Tiefengrundierungen – lösemittelhaltige Tiefengrundierungen dringen sehr tief ein und empfehlen sich für stark sandende und außen liegende Flächen)

TIPP: Gegen Stockflecken und Pilzbefall empfehlen wir ein Schimmel-Spray.

Grundsätzlich gilt: Immer erst den Zustand der Flächen untersuchen. Rauhfasertapeten können – wenn sie fest verklebt sind – 6 mal überstrichen werden.

Was man noch wissen sollte:

  • bei dunklem Untergrund und hellem Neuanstrich ist ein Voranstrich empfehlenswert
  • bei Fassaden erst alle losen Farbreste entfernen
  • Risse und Löcher verspachteln
  • als Endanstrich wetterfeste Fassaden-Dispersion aufbringen
  • Tiefengrundierung festigt neben dem Putz auch den restlichen Altanstrich

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